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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Nils Oestmann

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Panoramio ("Moppenbratz")

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    ©Foto: Heike Bruns

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Marion Bers

  • Marion_Bers_5

    ©Foto: Marion Bers

  • Stille am Alveser-See

    ©Foto: Bärbel Arndt

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    ©Foto: Rudolf Boß

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    ©Foto: Nils Oestmann

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    ©Foto: Heike Bruns

  • Heide Wirtz-Naujoks_1

    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Friederike Stegemann

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    ©Foto: Ulrich Mertens

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    ©Foto: Marion Bers

  • MarionBersUbbendorf1

    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Heike Bruns

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    ©Foto: Marion Bers

  • MarionBersUbbendorf3

    ©Foto: Marion Bers

  • Jeanette_Atherton_5

    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Jeanette Atherton

  • Marion_Bers_1

    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

  • Jeanette_Atherton_4

    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Hannes Thiesfeld

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Heike Bruns

  • Heide Wirtz-Naujoks_2

    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Nils Oestmann

  • Heide Wirtz-Naujoks_4

    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Marion Bers

  • von achtern Alvesen

    ©Foto: Rainer Fellermann

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

Wenn auf dem Kolkhofe in Hilgermissen das Räderwerk der alten Mühle knarrte, dann dachte der Müller immer an das Wort seines Großvaters: „Junge, wenn der Möhl'n knarrt und dat Liekhohn blarrt, denn is de Düwel dot, de bi dat gol'ne Spinnrad sitt. Dat is dor twischen den beid'n grot'n Wiehenböm'n an'n Kolk ünnergahn. Denn graaw, solange als de Möhl'n knarrt un dat Liekhohn blarrt, öwer stöt nich an dat Rad!“

Nun war es einmal in der Erntezeit. Der Müller war schon sehr früh aufgestanden. Er trat vor die Tür. Da, horch! Leise fingen die Räder der Mühle an zu knarren, und von der Ahe her schrie das Käuzchen durch den stillen Morgen. Jetzt wusste der Müller, was er zu tun hatte. Er lief ins Haus, rief seine Frau, und beide gruben aus Leibeskräften nach dem versunkenen Schatze. Und richtig! Bald trafen sie auf eine kleine Erdhöhle, in der ein goldenes Spinnrad funkelte und der Teufel wie tot daneben lag. Nur an einer Seite saß das Rad noch im Erdreich fest. Annemarik – so hieß die Müllerin – ging sofort ans Werk, um das Gold vollständig frei zu machen. Aber sie dachte in ihrem Eifer nicht an das Wort ihres Großvaters: „Öwer stöt nich an dat Rad!“ Denn kaum hatte sie das Spinnrad berührt, als es vor ihren Augen in die Tiefe sank und mit ihm der Teufel, der auf einmal lebendig wurde, sich reckte und streckte und die beiden Schatzgräber mit glutroten Augen anstierte. Mit Entsetzen sahen die Müllersleute den Schatz verschwinden.

„Lat us nochmal!“ sagte Hinnerk. Wieder gruben beide, gruben und gruben! Schon wollten sie die offenbar ergebnislose Arbeit aufgeben, als plötzlich das Rad wieder sichtbar wurde, und wieder lag sein schwarzer Hüter regungslos daneben. „Vörsichdig! Vörsichdig!“ flüsterte Hinnerk und ahnte nicht, dass er mit seinem Spaten an das andere Ende des Rades stieß. Wieder versank es, und wieder lebte der Böse auf. Man erzählt sich, dass die Müllersleute es noch sieben Mal versucht hätten, den Schatz zu heben, aber jedes Mal sei der Versuch missglückt.

Die beiden Weiden sind längst nicht mehr vorhanden, auch die Mühle steht nicht mehr auf dem Kolkhofe, und die Stelle, wo das goldene Spinnrad tief, tief in der Erde liegt, weiß niemand mehr! Aber das Käuzchen schreit noch immer und hält die Erinnerung an das goldene Spinnrad wach.