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    ©Foto: Heike Bruns

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Panoramio ("Moppenbratz")

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Nils Oestmann

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Heike Bruns

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    ©Foto: Heike Bruns

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Rudolf Boß

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    ©Foto: Friederike Stegemann

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    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Heide Wirtz-Naujoks

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Nils Oestmann

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Heike Bruns

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Jeanette Atherton

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    ©Foto: Rainer Fellermann

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    ©Foto: Nils Oestmann

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Hannes Thiesfeld

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    ©Foto: Marion Bers

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    ©Foto: Ulrich Mertens

Irgendwo tief im Wiethöpen, so sagen die alten Leute, kam zu bestimmten Zeiten nach Sonnenuntergang ein Topf mit Gold hoch. Ein Bauer im Dorf, der um Ort und Tag dieses Vorganges wusste, verabredete sich mit zwei Freunden, den Schatz zu heben. Aber schweigen wollten sie! Nie und nimmer würden sie's schaffen, wenn einer von ihnen auch nur ein Wort fallen ließe. So machten sich denn die drei eines Abends im Herbst, als Knick und Hestern ihr rotes Sterbekleid trugen, auf den Weg. Bei der Stätte angelangt, hieben sie mit der Axt das Buschwerk beiseite und gruben ein tiefes Loch in die Erde. Schon wollten sie enttäuscht innehalten, – da blinkte und gleißte es wie pures Gold aus der Tiefe und kam sachte, sachte hoch... Ihr Herz tat einen Sprung: wahrhaftig, das war der Mühe wert! – Aber, o Graus, was war denn das?! Jäh schauten die drei Bauern rückwärts. Ein seltsames Gespann kam dahergepoltert: Zwei Ziegenböcke zogen einen Wagen, und der war beladen mit einer mächtigen Fuhre Dornen, und darauf hockte ein gut wunderlicher Kerl mit fuchsrotem Bart und einer meterlangen Nase. Den drei Männern puckerte das Herz im Leibe, sie standen wie gelähmt. Der unheimliche Kerl hielt die Ziegenböcke an, kletterte schweigend von seinem hohen Sitz herab, humpelte auf die Grube zu, streckte seine gräsig lange Nase in das Loch und rief höhnisch lachend: „Dat heet ick 'n Näs!“ Das erwachte in den Männern die Gier nach dem Golde. Blitzschnell ergriff einer von ihnen die Axt, holte aus, schlug und schrie: „Dat heet ick 'n Brill!“ – – „Klink!“ sä de Pott un sack tohop! Und urplötzlich verschwunden war auch das wunderliche Gefährt.

 

 

Anmerkung: Dies ist eine äußerst interessante Geschichte, denn offensichtlich tritt in ihr der alte germanische Wetter- und Donnergott Donar (oder skandinavisch: Thor) auf, der in der nordischen Überlieferung einen langen, roten Bart trägt und mit einem von Ziegenböcken gezogenen Wagen durch die Lüfte fährt. Auch die Dornen sprechen für diese Deutung, denn die Dornen-Rune wurde manchmal auch als Symbol für Thors Hammer interpretiert – beinahe 1200 Jahre waren seit der Christianisierung Norddeutschlands vergangen, als Hermann Verspermann um 1950 die alten Volkserzählungen sammelte, und doch wurde immer noch von den alten Göttern erzählt...!