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Geschrieben von: Jan von Wecheln   
Montag, den 20. Juli 2009 um 16:41 Uhr

Wat wöör dat’ne Uprägung in Huse, as Jan up’e Welt kööm. Hebammen Marie harr al Angst, dat de lüttje Wöörm keen Pieps von sik geef. Se hööf em mit de Bene na baben hooch un nei em mit’e flachen Hand up sien rosa Moors. Na’n ganze Tiet füng Jan luut an to blaarn. Dat wöör för Hebammen Marie dat Teken, mit dat Kloppen intoholen. -

As Jan grötter wöör, hebbt se up dat Blaarn nix mehr gäben, wenn he’ne Jachtreis kreeg, as he wat utfräten harr. - Laterhen harr man sik up den Namen „Jan“ enigt, un he wöör bi’n Pastoor to’e Kinddöpe anmelldt.

So güng dat mit alle wichtigen Lüer na’e Kerken hen. Hebammen Marie woll aver nich, dat Jan jüst bi de Döpe blaarte. Se harr in’n lüttjen Linnenbüdel Zucker inkrägen un düssen Büdel ganz äben in Sluck duukt. Jan füng aver vör’n Altaar up’n Arm von sien Urgrootvadder an to quängeln. Do steken se em den Zuckelbüdel in’n Mund un he kreeg dat Swiegen. Pastoors Vadder wöör mit de Prädigt fertig; de Kanter harr de Örgel afstellt. Dat wöör ganz still in’e Kerken. Upmaal harr dat Gemängels von den Zuckerbüdel up Jan siene Verdauung dörslagen: He lööt ganz luut en rieten! De Kanter keek glieks na sien Baßregister an’e Örgel, wöör aver allens in’e Reeg. Nu meente Urgrootvadder ganz luut to’n Pastoor: „Dat ward aver’n stäbigen Jungen!“ So’ne Kinddöpe mit „Blaasmusik“ hett dat al lange nich mehr in de Wechelnder Kerken gäben!

 

 

Jan von Wecheln
 

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