Zu ihrer wohl kürzesten Jahreshauptversammlung traf sich die Freiwillige Feuerwehr Wienbergen jetzt am Gerätehaus in Wienbergen. Eigentlich finden in diesem Jahr wegen der Coronapandemie keine Versammlungen statt. Für wichtige Entscheidungen, wie zum Beispiel Wahlen der Ortsbrandmeister, deren Amtszeiten in Kürze auslaufen gibt es für Feuerwehren allerdings eine Ausnahmeregelung vom Land Niedersachsen. Teilnehmen durften deswegen nur die wahlberechtigten aktiven Mitglieder, Gemeindebrandmeister Carsten Meyer, sowie Uwe Back und Samantha Lorberg, die von der Samtgemeinde für die Feuerwehren zuständig sind, unter Einhaltung der derzeit geltenden Coronavorschriften. Auch der Ablauf verlief im Gegensatz zu den üblichen Versammlungen in sehr kurzer Version, beschränkt auf einen Jahresrückblick im Schnelldurchlauf und die Wahlen des neuen Kommandos.

Die Stützpunktwehr Wienbergen kam jetzt zu ihrer Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Wienbergen zusammen.
In seinem Jahresbericht blickte Ortsbrandmeister Holger Homfeld mit elf Alarmierungen auf ein durchschnittliches Jahr zurück.

Die Wehr besteht derzeit aus 40 Aktiven, davon 14 einsatzbereite Atemschutzgeräteträger, 11 Alterskameraden und 41 Fördermitgliedern.
Zu den fünf Brandeinsätzen, vier technischen Hilfeleistungen und zwei aufgelaufenen Brandmeldeanlagen gehörten unter anderem der Großeinsatz in der Papierfabrik in Hoya Mitte letzten Jahres, ein PKW-Brand und zwei Tragehilfen für den Rettungsdienst mit der Schleifkorbtrage in Eitzendorf.
Hinzu kommen zwei Funkübungen, zwei Übungen der Kreisfeuerwehrbereitschaft, eine Einsatzübung zum Thema Verkehrsunfall, sowie der Waldbrand-Workshop im Sellingsloh.